Ja zu Deutschland

Made in Germany

Die Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" ist nicht geschützt. Da "Made in Germany" aber in zahlreichen Branchen seit Jahrzehnten als Nachweis besonders hoher Qualität gilt, hat sich die Bezeichnung inzwischen zu einem sehr beliebten und somit oft auch beliebigen Marketinginstrument entwickelt.

Bereits die als Vorgängerin des Vereins aktive Initiative „Ja zu Deutschland“ ist streng mit der Vergabe ihres Siegels umgegangen. Mit der Erweiterung seines Angebotes um eine Zertifizierung kommt Ja zu Deutschland e.V. nun dem lang gehegten Wunsch nach einer verbürgten Vorgehensweise bei der Vergabe seines Siegels „Made in Germany“ nach. So wird der Verein künftig nur die Wirtschaftsgüter mit seinem Siegel „Made in Germany“ auszeichnen, die im Rahmen eines  - durch ein externes Auditunternehmen nach strengen, auf Basis der aktuellen Rechtsprechung zur Verwendung der Bezeichnung "Made in Germany" von Verein entwickelten Kriterien - durchgeführten Audits eine Wertschöpfungstiefe von mehr als 50 Prozent im Herkunftsland Deutschland erreichen. Dies ist ein klares Bekenntnis von „Ja zu Deutschland e.V.“ und aller zertifizierten Unternehmen für einen seriösen Herkunfts- und Qualitätsnachweis und gegen eine willkürliche Verwendung des Begriffes „Made in Germany“. 

Wenn Sie mehr über die historischen und rechtlichen Hintergründe zu der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany" wissen wollen:

Artikel der IHK Region Stuttgart (externer Link):

"Made in Germany - Herkunftsbezeichnung und Qualitätsbegriff"

Weil Qualitätsstandards auch Lebensqualität bedeuten können!

Billige Produkte aus günstiger Produktion in Billiglohnländer
sind sowohl für Anbieter als auch Konsumenten verlockend.
Die Differenz für die fehlenden Qualitätstandards zahlen
hauptsächlich Andere:

 

Auditierung einer Schuhfabrik in Indien
(Quelle unbekannt)

 

Auditierung einer Zündkerzenfabrik in China
(Quelle unbekannt)